[{"data":1,"prerenderedAt":93},["ShallowReactive",2],{"content:blog:stammdaten-vor-dem-kundenzugang":3,"content:blog":33},{"slug":4,"title":5,"subtitle":6,"date":7,"metaTitle":8,"metaDescription":9,"excerpt":10,"readingMinutes":11,"tags":12,"toc":16,"body":32},"stammdaten-vor-dem-kundenzugang","138 Schreibweisen, 75 Lieferanten: Warum ein Kundenzugang mit den Stammdaten beginnt","Für Betriebe, die Kunden und Händlern einen eigenen Zugang zu Aufträgen und Belegen geben wollen – und was vorher im eigenen System aufgeräumt werden muss","2026-08-06","Stammdaten vor dem Kundenzugang: erst aufräumen","Stammdaten entscheiden, ob ein Kundenzugang Vertrauen schafft: warum wir vor der Freischaltung Kunden, Artikel und Belege bereinigen – mit Praxisbeispiel.","Im eigenen Haus arbeitet jeder um doppelte Einträge herum, ein Kunde im Portal kann das nicht. Warum die Bereinigung vor der Freischaltung kommt, in welcher Reihenfolge wir vorgehen und wo sie aufhören darf.",4,[13,14,15],"Datenqualität","Kundenportal","Arbeitsweise",[17,20,23,26,29],{"id":18,"text":19},"sichtbar","Was ein Kunde im Zugang sofort bemerkt",{"id":21,"text":22},"schreibweisen","138 Schreibweisen, 75 Lieferanten",{"id":24,"text":25},"reihenfolge","Stammdaten zuerst: die Reihenfolge der Bereinigung",{"id":27,"text":28},"grenze","Wo die Bereinigung aufhören darf",{"id":30,"text":31},"vorgehen","Wie wir Stammdaten vor der Freischaltung prüfen","\u003Cp>Stammdaten sind der Teil eines Kundenzugangs, den kaum jemand plant und jeder Kunde sieht. Sobald Kunden oder Händler ihre Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen selbst abrufen, erscheint jede doppelte Adresse, jede uneinheitliche Artikelbezeichnung und jede falsche Zuordnung auf ihrem Bildschirm statt nur im internen Programm.\u003C\u002Fp>\u003Ch2 id=\"sichtbar\">Was ein Kunde im Zugang sofort bemerkt\u003C\u002Fh2>\u003Cp>Im eigenen Haus fallen unsaubere Daten kaum auf. Wer seit Jahren mit einer Warenwirtschaft oder einer gewachsenen Access-Lösung arbeitet, weiß, dass derselbe Kunde unter zwei Nummern geführt wird, dass ein Artikel drei Bezeichnungen hat und dass manche Rechnung beim falschen Ansprechpartner hängt. Man arbeitet darum herum, meist ohne es noch zu bemerken.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Ein Kunde kann das nicht. Er meldet sich an und sieht nur einen Teil seiner Aufträge, weil der Rest an seiner zweiten Kundennummer hängt. Er will nachbestellen und findet seinen Artikel nicht, weil er ihn unter einem anderen Namen kennt. Er lädt eine Rechnung herunter und liest darauf eine alte Anschrift. Jeder dieser Fälle erzeugt genau den Anruf, den der Zugang einsparen sollte, und dazu den Zweifel, ob die übrigen Angaben stimmen.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Bei Händlern und Partnern kommt eine zweite Ebene hinzu. Ein Händler bestellt oft für mehrere Endkunden, ein Partner arbeitet mit mehreren Standorten, und manche Personen dürfen Aufträge sehen, aber keine Rechnungen. Im internen Programm regelt das die Erfahrung der Innendienstkollegen. Im Zugang muss es als Rolle und Zuordnung in den Daten stehen, sonst sieht jemand zu wenig oder, schlimmer, etwas, das ihn nichts angeht.\u003C\u002Fp>\u003Ch2 id=\"schreibweisen\">138 Schreibweisen, 75 Lieferanten\u003C\u002Fh2>\u003Cp>Wie weit gefühlte und tatsächliche Datenlage auseinanderliegen können, zeigt ein Vorhaben aus der Lebensmittelproduktion. Hinter 138 unterschiedlichen Schreibweisen standen am Ende 75 tatsächliche Lieferanten, und erst nach dieser Zusammenführung waren 1 922 Positionen für den Export verwendbar.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Das Beispiel betrifft Lieferanten, nicht Kunden, doch der Mechanismus ist derselbe. Uneinheitliche Einträge entstehen selten aus Nachlässigkeit. Jede Person schreibt vernünftig, nur eben anders: mit oder ohne Rechtsform, mit Abkürzung, mit vertauschten Buchstaben. Ein Programm, das nur exakte Übereinstimmungen erkennt, sieht darin lauter verschiedene Firmen, und genau dieses Programm liefert später die Daten für den Kundenzugang.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Automatisch lässt sich ein großer Teil davon erkennen: gleiche Anschrift, gleiche Steuernummer, ähnlicher Name. Der Rest bleibt Handarbeit, und er ist meist der heikle Teil. Zwei Firmen mit ähnlichem Namen am selben Ort können tatsächlich zwei Kunden sein, etwa ein Mutterbetrieb und seine Tochter. Eine Zusammenführung, die hier falsch greift, zeigt dem einen Kunden die Rechnungen des anderen.\u003C\u002Fp>\u003Ch2 id=\"reihenfolge\">Stammdaten zuerst: die Reihenfolge der Bereinigung\u003C\u002Fh2>\u003Cp>Bereinigt wird in der Reihenfolge, in der ein Kunde die Daten zu sehen bekommt. Zuerst die Kunden selbst: Welche Einträge gehören zu derselben Firma, welche Anschrift gilt, wer darf sich anmelden. Danach die Artikel, damit Suche und Nachbestellung mit einheitlichen Bezeichnungen funktionieren. Zuletzt die Zuordnung der Belege, damit Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen beim richtigen Kunden landen.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Jede Zusammenführung ist eine fachliche Entscheidung. Ob zwei ähnliche Einträge dieselbe Firma sind, weiß am Ende nur der Betrieb. Wir schlagen Zusammenführungen mit Begründung vor, der Betrieb bestätigt oder verwirft sie, und die Entscheidung wird als Regel festgehalten. So laufen neue Einträge nicht gleich wieder auseinander.\u003C\u002Fp>\u003Ch2 id=\"grenze\">Wo die Bereinigung aufhören darf\u003C\u002Fh2>\u003Cp>Nicht jeder Altbestand lohnt die Arbeit. Aufträge von Kunden, die seit Langem nicht mehr bestellen, oder Artikel, die es nicht mehr gibt, müssen im Zugang nicht erscheinen. Sie bleiben im internen System erhalten und werden nur nicht nach außen gezeigt. Diese Grenze ziehen wir bewusst, sonst frisst die Pflege des Archivs die Zeit, die der eigentliche Zugang braucht.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Ebenso offen gesagt: Eine Bereinigung vor dem Start ersetzt keine Pflege danach. Werden neue Kunden weiterhin frei eingetippt, beginnt das Durcheinander von vorn. Pflichtfelder, Auswahllisten und eine Prüfung auf ähnliche Einträge beim Anlegen gehören deshalb zur Lösung, nicht zur Kür. Wer im Innendienst einen Kunden anlegt, bekommt vorgeschlagene Treffer angezeigt, bevor ein zweiter Eintrag entsteht, und entscheidet dort, wo das Wissen sitzt.\u003C\u002Fp>\u003Ch2 id=\"vorgehen\">Wie wir Stammdaten vor der Freischaltung prüfen\u003C\u002Fh2>\u003Cp>Bevor ein Kunde seinen Zugang erhält, lesen wir die Daten aus dem bestehenden System aus, markieren Dubletten, abweichende Bezeichnungen und fehlende Zuordnungen und legen sie dem Betrieb zur Entscheidung vor. Was bereinigt sein muss, damit freigeschaltet wird, steht als Abnahmekriterium im Angebot. Freigeschaltet wird zuerst für einen kleinen Kreis vertrauter Kunden, die rückmelden, was fehlt. Was ein solcher Zugang leisten kann, beschreibt unser Lexikonartikel zum \u003Ca href=\"\u002Flexikon\u002Fkundenportal\">Kundenportal\u003C\u002Fa>; wie wir ihn bauen, steht auf der Seite \u003Ca href=\"\u002Fleistungen\u002Fapp-entwicklung\">App-Entwicklung\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fp>",[34,60,68],{"slug":35,"title":36,"subtitle":37,"date":38,"metaTitle":39,"metaDescription":40,"excerpt":41,"readingMinutes":11,"tags":42,"toc":45},"parallelbetrieb-statt-stichtag","Parallelbetrieb statt Stichtag: Die alte Lösung läuft weiter, bis die neue sie eingeholt hat","Für Betriebe, deren Tagesgeschäft an einer gewachsenen Access- oder Excel-Lösung hängt – und was ein Umzug ohne Stillstand wirklich verlangt","2026-08-27","Parallelbetrieb statt Stichtag bei der Softwareablösung","Parallelbetrieb bei der Ablösung einer Access- oder Excel-Lösung: warum beide Systeme eine Zeit nebeneinander laufen und was der Vergleich prüfen muss.","Ein fester Umstellungstag klingt sauber, setzt aber voraus, dass jede Regel der alten Lösung bekannt ist. Warum wir Bereiche nacheinander ablösen, beide Systeme vergleichen und wo dieses Verfahren seine Grenzen hat.",[15,43,44],"Datenübernahme","Individualsoftware",[46,49,52,55,58],{"id":47,"text":48},"stichtag","Warum ein fester Umstellungstag die riskanteste Variante ist",{"id":50,"text":51},"nebeneinander","Parallelbetrieb: zwei Systeme, ein Ergebnis",{"id":53,"text":54},"bestellungen","19 686 Bestellungen ohne Dublette",{"id":56,"text":57},"grenzen","Was der Parallelbetrieb kostet",{"id":30,"text":59},"Wie wir das Nebeneinander planen",{"slug":4,"title":5,"subtitle":6,"date":7,"metaTitle":8,"metaDescription":9,"excerpt":10,"readingMinutes":11,"tags":61,"toc":62},[13,14,15],[63,64,65,66,67],{"id":18,"text":19},{"id":21,"text":22},{"id":24,"text":25},{"id":27,"text":28},{"id":30,"text":31},{"slug":69,"title":70,"subtitle":71,"date":72,"metaTitle":73,"metaDescription":74,"excerpt":75,"readingMinutes":11,"tags":76,"toc":78},"regeln-im-bestand-finden","Geschäftslogik im Bestand: Die wichtigsten Regeln stehen in keinem Pflichtenheft","Wie wir vor der Ablösung einer Eigenlösung herausfinden, was sie eigentlich rechnet – für Betriebe, deren Wissen in Abfragen und Makros steckt","2026-07-22","Geschäftslogik im Bestand finden, bevor man ablöst","Geschäftslogik steckt in gewachsenen Access- und Excel-Lösungen oft nur in Abfragen und Makros: wie wir sie vor der Ablösung finden, prüfen und festhalten.","Nutzer beschreiben die Masken, die sie jeden Tag öffnen, aber nicht, was das Programm im Hintergrund entscheidet. Wie wir diese Regeln aus einer Eigenlösung herauslesen, an echten Daten prüfen und so festhalten, dass sie nicht wieder verloren gehen.",[44,15,77],"Dokumentation",[79,82,85,88,91],{"id":80,"text":81},"versteckt","Wo Geschäftslogik in einer Eigenlösung steckt",{"id":83,"text":84},"befragen","Warum Befragen allein nicht reicht",{"id":86,"text":87},"vergleichbar","1 561 Positionen: vergleichbar ist nicht gleich",{"id":89,"text":90},"festhalten","Geschäftslogik festhalten: Regel, Beispiel, Prüffall",{"id":30,"text":92},"Wie wir das in einem Auftrag machen",1789381848236]